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Sanierungsplanung Beispiel
Sie
sind Hausverwalter. Eines der Objekte in Ihrer Verwaltung ist mit einem
Flachdach ausgestattet und leider undicht. Aus Erfahrung wissen Sie: Dachdecker
A bietet eine Bitumenabdichtung an, Dachdecker B grundsätzlich eine
Kunststoffdachbahn. Leider waren die Angebote bei bisherigen Objekten nicht
vergleichbar, was Sie an die "Äpfel-und-Birnen"-Redewendung erinnert.
Außerdem gab es unangenehme Überraschungen mit Nachträgen (Austausch einer
feuchten Dämmung, was vorher angeblich nicht klar war). Diesmal gehen Sie auf
Nummer Sicher. Die WEG weiß, was auf sie zukommt, und Sie sind aus der
Schusslinie. Der Bausachverständige hat sogar auf der Eigentümergemeinschaft
die technisch und preislich sinnvollste Lösung vorgestellt, Materialmuster
mitgebracht und Bilder einer anderen erfolgreichen Sanierung dieser Art
herumgegeben. Und er hat - auch nicht ansatzweise - den Eindruck erzeugt, mit
irgendeinem ausführenden Unternehmen "unter einer Decke zu stecken".
Das hat auch die überzeugt, die normaler Weise besonders kritisch sind. Sie
wissen: Bauüberwachung und Abnahme sind in guten Händen, und bei Sonderwünschen
sprechen die Eigentümer den Fachmann direkt an. Selbst Aufmaß und Rechnungsprüfung
müssen Sie nicht selbst erledigen, und trotzdem stimmt alles. Das haben Sie
wirklich klug gemacht.
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